Heilpraktiker Rüther Paderborn - Praxis für Naturheilverfahren, Umweltmedizin und, Komplementäronkologie am CAMPUS

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Gezielte Chemotherapie zur Austestung von Zytostatika

septaflascheWirkung der Zytostatika auf das Wachstum von Tumorzellen im Nähmedium.

Daten verschiedener Brustzentren in Deutschland ermittelten die Ansprechrate, also die Wirksamkeit einer geplanten Chemotherapie.

Aufgrund dieser Daten ergeben sich für den ersten Therapiezyklus (Ersttherapie) eine Ansprechrate von 60%.

Bei Rezidiven war die Ansprechbarkeit  auf die im ersten Therapiezyklus eingesetzten Zytostatika auf 20% reduziert.

Hier setzt die gezielte Chemotherapie an. Bevor also dem Patienten eine Chemotherapie nach “Schema F” angeboten wird, sollte das entnommene Tumorgewebe in einem speziellem Labor zur weiteren Differenzierung eingesendet werden. Hier wird das während der Operation entnommene Krebsgewebe enzymatisch aufgearbeitet und in Zellkulturen mit verschiedenen Präparaten behandelt. Nach drei Tagen kann abgelesen werden, welches Medikament (Zytostatikum) erfolgversprechend wirkt (zytostatisch ist).

Mit Hilfe eines Säulendiagramms wird die Wirkungsstärke des Zytostatikums dargestellt. Die Höhe der Säule gibt an, wieviel Prozent der Krebszellen nach drei Tagen Behandlung im Labor abgestorben sind.

Besonders die Krebspatienten wünschen sich eine gezielte Therapie. Es wird eben nicht nach dem Prinzip „Versuch und Irrtum“ ein Standardcocktail zur Therapie eingesetzt und auf dessen Wirksamkeit gehofft, sondern vorab getestet welches Medikament am wirksamsten ist. Diese Vorgehensweise ist wissenschaflich erarbeitet und mit Zell-Linien im Labor reproduzierbar. Dieses Verfahren wird u.a. in der Universität Heidelberg zur gezielten Chemotherapie eingestzt.

Für weitere Informationen setzen Sie sich einfach mit der Naturpraxis Rüther in Verbindung.

Weitere Informationen: Chemosensitivitätstest bei malignen Tumoren