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Transkranielle Magnetstimulation bei Aufmerksamkeitsdefizit Syndrom, ADHS-Syndrom

Transkranielle Magnetstimulation bei ADHS, Aufmerksamkeitsdefizit, Hyperaktivitäts Störung

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Die Transkranielle Magnetstimulation (rTMS) vermag bei Aufmerksamkeitsdefizit, Hyperaktivitäts Störung, ADHS-Syndrom ohne Nebenwirkungen eine deutliche Verbesserung zu erreichen.

Viele der von uns betreuten Kinder sind sehr leicht ablenkbar, beenden ihre Tätigkeiten nicht und vermeiden Beschäftigungen, die vermehrte Anstrengungen erfordern. Vielfach zeigen sie eine ausgesprochene Unaufmerksamkeit, sind impulsiv und motorisch überaktiv.
Diese Kardinalssymptome werden als Aufmerksamkeitsdefizit, kurz ADHS-Syndrom bezeichnet. Hier vermag die repititive transkranielle Magnetstimulation ohne Nebenwirkungen eine deutliche Verbesserung zu erreichen.

Im Alltag zeigen die betroffenen Kinder in der ersten Phase ein Interesse, verlieren dann schnell die Lust und die Bereitschaft an dieser Tätigkeit und wechseln zu einer anderen. Von den Familienangehörigen werden diese Hyperaktivitäts-Störungen als extreme Ruhelosigkeit und motorische Unruhe wahrgenommen. So ist es gut vorstellbar, dass dieses Verhalten des Kindes zu größeren familiären Spannungen führen kann.

In der Schule zeigt sich folgendes Verhalten: häufiges Aufstehen, Ruhelosigkeit, Konzentrationsprobleme, die dazu führen können, dass Mitschüler gestört werden. Ein weiteres Kennzeichen dieser vom Aufmerksamkeitsdefizit Syndrom (ADHS) betroffenen Kinder ist geprägt von plötzlich unüberlegten Verhalten und der Tatsache, dass die eigenen Bedürfnisse nicht aufgeschoben werden können. So sehen die Erzieher im Kindergarten sowie Lehrer in den Schulen Kinder, die sich aufgrund dieser Hyperaktivitäts-Störung in der Gruppe wie z. B. Clowns verhalten.

Die motorischen Bewegungsabläufe, z. B. beim Sportunterricht, erscheinen bei allem Bewegungsdrang oft als ungeschickt. Auch hier erkennt das vom ADHS-Syndrom betroffene Kind selbst dieses Ungleichgewicht, kann es aus eigenem Antrieb jedoch nicht verändern. Diese Störungen können zu einer erheblichen Entwicklungsverzögerung führen, was zu einer Beeinträchtigung der schulischen Leistungen führt. In diesem Zusammenhang besteht dann auch die Gefahr weiterer psychischer Fehlentwicklung des Kindes.

Mit der (rTMS) transkraniellen Magnetstimulation konnte in den letzten Jahren aufgezeigt werden, dass bei Kindern mit ADHS eine nicht ausreichende ”Bremsfunktion” (Hemmung) von Nervenzellen in motorischen System vorliegt. Zahlreiche Untersuchungen bestätigen die Vernetzung bestimmter Gehirnareale mit dem z. B. limbischen System. Wie wir heute wissen, steuert das limbische System die emotionale Regulation, das Kurz- und Langzeitgedächtnis, das Abspeichern von neuen Gedächtnisinhalten und Lernprozessen, affektives Verhalten, Gefühl und Sexualität, das Erinnerungsvermögen, die Nahrungsaufnahme.

Dieses komplexe Gehirnsystem (limbische System) kann in vielfacher Hinsicht gestört werden durch vorausgegangene Erkrankungen, die unmittelbar nichts mit dem Nervensystem zu tun haben müssen. Neuere Studien verweisen auf einen möglichen Zusammenhang von abgelaufenen Infektionserkrankungen (viral, bakteriell), Störungen des Immunsystems nach Mehrfachimpfungen, Magen- Darmstörungen, Resorptionsstörung, Vitamin Defizit, Störungen der Eiweiß-Synthese (Neuroendokrine Hormone).

Hier vermag die kortikale repititive transkranielle Magnetstimulation ohne Nebenwirkungen eine deutliche Verbesserung der Vernetzung von beteiligten Hirnarealen zu erreichen.

Der Zeitaufwand für eine Therapiesitzung mit repetitiver transkranieller Magnetstimulation beträgt ca. 40 Minuten. Dabei sitzt das Kind entspannt in einer halbliegenden Ruheposition.