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TMS und Angststörung

Die TMS (transkortikale Magnetstimulation) bei Angststörung

Bild zu: TMS (transkortikale Magnetstimulation) bei AngststörungDie Magnetstimulation ( TMS ) des Gehirns verändert dessen Erregbarkeit und zwar zielgerichtet auf ein bestimmtes Hirn-Areal unter Einbeziehung der Hirnrinde und nimmt somit auch Einfluß auf eine Angststörung. Ferner kommt es zu einer Modulation der nervalen Verschaltungen mehrerer Gehirnabschnitte.

Niederfrequente Magnetimpulse hemmen kortikale Schaltkreise, hochfrequente Magnetimpulse verstärken Kortikale Schaltkreise.

 

Diese rhythmischen Veränderungen der „Gehirnschaltkreise“ führen zu einer Wiederherstellung des normalen Angstniveaus und der regelrechten Erregbarkeit, bis hin zu Auswirkungen auch auf tiefer liegende Hirnareale. In diesem Zusammenhang ist hier unter anderem das limbische System zu nennen. Dieses System ist u.a. verantwortlich für Antrieb, Emotion, Nahrungsaufnahme, Verdauung und Fortpflanzung

Bild zu: TMS (transkortikale Magnetstimulation) bei AngststörungDer Mechanismus der TMS (transkortikale Magnetstimulation) bei der Therapie einer Angststörung führt zu einer physiologischen Hemmung defizitärer pathologischer Angstzustände, so dass durch die „Neuordnung“ des Mikroschaltsystems des Gehirns die Stromkreise regelrecht fließen und  die Neuroplastizität wieder hergestellt wird. Somit nimmt eine zielgerichtete Magnetstimulation ( TMS ) des Gehirns Einfluss auf eine Angststörung.

Durch dieses niederfrequente TMS-Verfahren kommt es zu einer Abnahme und Hemmung von Gehirnstoffwechselsubstanzen, die eine Angst auslösende Wirkung ausüben. Dazu gehören die Synthese von Dopamin und Noradrenalin. Diese Neurotransmitter verstärken die Angstzustände.

Bild zu: TMS (transkortikale Magnetstimulation) bei AngststörungGleichzeitig kommt es zu einer Erhöhung des Neurotransmitters GABA (Y-Aminobuttersäure), die eine nachweislich beruhigende, angstlösende Wirkung ausübt. Die physikalisch-chemische Wirkung der Magnetstimulation führt u.a. zu einer Veränderung der calciumbindenden Proteine im Gehirn. Darüber hinaus existieren Daten, dass die betroffenen Hirnareale in ihrer Struktur verbessert werden (z. B. Durchblutung, verbesserter Hirnstoffwechsel).

 

Bild zu: TMS (transkortikale Magnetstimulation) bei Angststörung

Beispiel

 

Diese Erkenntnisse sind durch Forschungsergebnisse (Magnetresonanzverfahren) bestätigt worden. Eine zielgerichtete Fokussierung der Magnetsonde bestimmter Hirnareale führt zu einer Stoffwechselsteigerung (Homöostase) und damit zu einer verbesserten Vernetzung (Neuroplastizität) verschiedener Hirnabschnitte untereinander.

Durch spezielle Vorstufen von Neurotransmittern wird die Wirkung der Magnetstimulation günstig beeinflusst, so dass durch die regelmäßige Einnahme dieser nebenwirkungsfreien Substanzen eine ausreichende medikamentöse Versorgung erreicht wird.