Heilpraktiker Rüther Paderborn - Praxis für Naturheilverfahren, Umweltmedizin und, Komplementäronkologie am CAMPUS

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Myelodysplastisches Syndrom – Ein Therapie-Beispiel

Myelodysplastisches Syndrom (MDS) – Hintergründe und Therapien einer aktuellen komplementär-medizinischen Therapie aus unserer Praxis.

Im Oktober 2012 kam ein Patient im Alter von 57 Jahren zu mir in die Praxis wegen eines nicht allzu häufig auftretenden Krankheitsbildes.  Aus den Befunden, die der Patient zur Verfügung stellte, stellte sich heraus, dass er an einem myelodysplastischen Syndrom erkrankt ist. Im weiteren Verlauf des zweieinhalbstündigen Gespräches fragte er nach meiner Meinung und einer Bewertung der weiteren geplanten klinischen Therapien.

Myelodysplastisches Syndrom, Komplementär-Medizin: Immunsystem

Erwähnt werden muss in diesem Zusammenhang, dass gegenüber dem am Myelodysplastischen Syndrom erkrankten Patienten von einer Universitätsklinik ein großer Druck ausgeübt wurde, innerhalb kürzester Zeit der Vorbereitung einer Knochenmarktransplantation zuzustimmen. Fazit der Uniklinik: Es sei ein passender Spender gefunden worden, die Vorbereitung für eine Stammzellen-Transplantation sollte in kürzester Zeit erfolgen, es gäbe keine Zeit zu verlieren!

Erst einmal beruhigte ich den Patienten, der bis dato keinerlei Krankheitssymptome für ein Myelodysplastisches Syndrom aufwies. Ich teilte ihm mit, dass ich mich darum kümmern würde, eine kompetente fachärztliche zweite Meinung einzuholen. Die Düsseldorfer Uniklinik – Abteilung Hämato-Onkologie – war innerhalb weniger Tage bereit, die Vorbefunde der Knochenmarkspunktion noch einmal zu bewerten. Fazit dieses sehr aufschlussreichen Gespräches an der Universitätsklinik Düsseldorf war: „wait and see“. Der zuständige Professor sagte wörtlich zu dem Patienten: „Die Vorgehensweise der Kollegen sei „Steinzeitbehandlung“.

Auf Grund einer mangelnden Funktionsfähigkeit des Knochenmarks und der damit fehlenden Ausreifung der Blutzellen empfahl die Uniklinik Düsseldorf das Medikament Vidaza. Der Patient konnte kaum glauben, dass mit subkutanen Injektionen in die Bauchdecke die Therapie erfolgen sollte. Es war dem Patienten klar, dass mit entsprechenden Nebenwirkungen zu rechnen war. Auf Grund meiner Erfahrungen in der Komplementäronkologie erarbeitete ich ein Therapieverfahren, um die teilweise doch sehr gravierenden Nebenwirkungen von Vidaza zu minimieren. Nach dem ersten Zyklus von Vidaza zeigten sich keine nennenswerten Nebenwirkungen bis auf juckende Rötungen im Umkreis der Injektionsstelle. Kurzzeitig stellte sich eine Müdigkeit zwei Tage nach der Vidaza-Therapie ein, die aber durch eine parallel in unserer Praxis zugeführte Therapie schnellstens minimiert werden konnte.

Zwischenzeitlich hat der Patient noch einmal Kontakt zur Düsseldorfer Universitätsklinik aufgenommen, um den Behandlungsverlauf kontrollieren zu lassen. Hier war man sehr erfreut über das gute Ansprechen dieser Antikörpertherapie, konnte sich aber kaum erklären, warum nicht nennenswerte oder übliche Nebenwirkungen auftreten. Nicht erklären konnte man sich auch den Anstieg bestimmter Blutparameter, die unter der Antikörpertherapie eher abfallen würden.

Zwischenzeitlich, es ist jetzt August 2013, steht der Patient vor dem letzten Antikörperzyklus und wird nach den Sommerferien seinen Dienst als Lehrer wieder aufnehmen. Während der gesamten Therapie ist es zu einer stetigen Verbesserung des Allgemeinzustandes des Patienten gekommen, so dass selbst eine hiesige onkologische Ambulanz die deutlich verbesserten Laborwerte und den  klinisch sehr guten körperlichen Zustand des Patienten nicht so recht einordnen können.

Bedauerlich ist es, dass die Beihilfestelle diese komplementären, vielversprechenden Behandlungsansätze, trotz des guten Behandlungsverlaufes nicht übernehmen.