Heilpraktiker Rüther Paderborn - Praxis für Naturheilverfahren, Umweltmedizin und, Komplementäronkologie am CAMPUS

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Gestörte Immunabwehr und Virusinfektion, chron. Erschöpfungssyndrom

Warum immunologische Diagnostik?

Sind bereits Symptome einer chronisch-entzündlichen Erkrankung vorhanden, ist es gerechtfertigt, mit größerem diagnostischen Aufwand nach den Ursachen der Erkrankung und den Symptomen zu forschen. Mit modernen immunologischen und infektionsserologischen Methoden kann das Erregerspektrum eingegrenzt werden. Sind die Ursachen für derartige Erkrankungen über die Labordiagnostik gefunden worden, kann in der Regel ein ganzheitlicher Therapieansatz einen chronischen Verlauf verhindern. Jedoch verlangt die Wertung solcher Ergebnisse und Festlegung therapeutischer Konsequenzen sehr viel Erfahrung. In diesem Zusammenhang ist es sehr bedeutend, intensiv nach Grunderkrankungen zu suchen, die Mitauslöser für die Beschwerdesymptomatik sind.

  1. Die Symptome können vielfältig sein.
  2. Schubweise auftretende Kopfschmerzen, zunehmende Häufung von Virusinfektionen, z.B. Herpes labialis
  3. Chronische Müdigkeit und Erschöpfung
  4. Allergische Reaktionen, verbunden mit einer Superinfektion der Schleimhäute
  5. Libidoverlust
  6. Lärmempfindlichkeit
  7. Unverträglichkeit von Nahrungsmitteln
  8. Magen-Darm-Störungen
  9. Haarausfall
  10. Entzündliche chronische Erkrankungen des Herzens, des Nervensystems und der Gelenke

 

Hier nur ein Beispiel:

Virus-Thema: chron. Müdigkeit, Kopfschmerzen, Herpes labialis, Erschöpfung, ImmunabwehrEtwa 70- 80 % der Erwachsenen Bevölkerung sind mit dem Epstein-Barr-Virus infiziert. Sie gehen zu ihrem Arzt und bitten um die Untersuchung dieses Erregers. Die entsprechende serologische Untersuchung ist für die o.g. Probleme nicht relevant und deshalb überflüssig ; sie wird Ihnen kein Ergebnis bringen. Ihre Symptome halten jedoch an.

Das EBV-Problem besteht jedoch darin, dass es zu einer verspäteten Primärinfektion mit dem Erreger kommt und ein Teil der Patienten mit der o.g. CFS-Symptomatik (chronisches Erschöpfungs-Syndrom) stark verzögert ausheilen oder Langzeitpatienten werden.

Ein anderer Teil der betroffenen Patienten erleidet eine endogene Reaktivierung des Epstein-Barr-Virus und deutliche Defizite des Immunsystems mit möglicher zerebraler, kardialer Symptomatik. Diese chronisch aktive EBV-Infektion führt zu einer nachfolgenden Immunstörung bis hin zu Autoimmunerkrankungen.

Diese Kaskade gilt es zu unterbrechen. Dafür stehen dem Therapeuten bestimmte serologische Laborparameter der Molekulartechnik zur Verfügung.

Insgesamt ist eine Strategie der Diagnostik nötig, um das CFS-Problem angemessen und von verschiedenen Seiten zu berücksichtigen.