Heilpraktiker Rüther Paderborn - Praxis für Naturheilverfahren, Umweltmedizin und, Komplementäronkologie am CAMPUS

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Depressionen und Magnetstimulation (rTMS)

Depressionen und Behandlung mit der Magnetstimulation rTMS
(repititive transkranielle Magnetstimulation)

Um zu verstehen, was bei Depressionen im Gehirn passiert, sollten Sie sich folgendes vorstellen.
Die linke Gehirnhälfte ist verantwortlich u.a. für Rechnen, rationelle Logik -Regeln-Gesetze, analytisch-logisches Denken, Sprache, Zeitempfinden – also alles, was als allgemeines Verständnis oder Denken bezeichnet wird.

Die rechte Gehirnhälfte ist u.a. überwiegend verantwortlich für Kunst, Kreativität-Spontanität, Sprunghaftigkeit, Neugier, Tanz-Musik, ganzheitliche Zusammenhänge und Raumempfinden, Intuition, Kreativität, Emotionen, Erlebnis von Gefühlen. Wird also die rechte Gehirnhälfte durch Gerüche oder Melodien, Symbole oder Bilder aktiviert, kommt es zu einer Gedankenübertragung und aufblitzenden Ideen, die dann als Sinneseindrücke oder Wahrnehmungen in der rechten Gehirnhälfte bearbeitet werden.

Bild zu: Depressionen und Magnetstimulation (rTMS)Was passiert bei Depressionen:

Bei einer Depression ist das Gehirn aus dem GLEICHGEWICHT.
Dieses Ungleichgewicht geht mit negativen Gefühlen einher. Um dieses Gleichgewicht wieder herzustellen, werden u.a. selektive Serotoninaufnahmehemmer, sog. SSRI, verordnet.
Häufig kommt es jedoch vor, dass diese Medikamente nicht so optimal wirken. Das kann verschiedene Ursachen haben, die oftmals nicht genau erkannt werden können.
Durch die rTMS Magnetstimulation balanciert man die Aktivität der Hirnhälften wieder aus, so dass sich die Stimmung bessert.

Mit der  Behandlung durch Magnetstimulation werden je nach Frequenz der Magneten das Gehirn angeregt oder gehemmt. Bei depressiven Patienten wird mit einer „Schmetterlingsmagnetspule“ versucht, dem erlahmten linken Stirnlappen neues Leben einzuhauchen, dabei wird der übererregte rechte Stirnlappen mit speziellen Frequenzen beruhigt bzw. runtergefahren.

Physikalische Grundlage der rTMS (repititive transkranielle Magnetstimulation):

In der Magnetspule wird ein starkes fokales Magnetfeld erzeugt (in der Größenordnung von 1,5 bis 2 Teslar). Dieses Magnetfeld kreuzt ungehindert die weichen Hirnwindungen. Das Hirngewebe selbst wirkt dadurch als Leiter und es wird ein elektrischer Strom in entgegengesetzter Richtung im zu behandelnden Gehirnareal erzeugt. Durch dieses elektromagnetische Feld wird ein elektromagnetisches Feld erzeugt, das die Aktionspotentiale der Gehirnneurone beeinflusst.

So wirkt die rTMS-Therapie beispielsweise bei einer depressiven Symptomatik meist bereits nach wenigen Sitzungen stimmungsaufhellend, emotional stabilisierend und antriebsfördernd.

Die rTMS ermöglicht auf diese Weise eine schmerzfreie, sanfte und schonende Behandlung von Depressionen.
In der Regel sind 15-20 Sitzungen erforderlich, um eine Stabilisierung des vegetativen Nervensystems zu erreichen.