Heilpraktiker Rüther Paderborn - Praxis für Naturheilverfahren, Umweltmedizin und, Komplementäronkologie am CAMPUS

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Darmproblem: Nahrungsmittel-unverträglichkeit durch Darmdurchlässigkeit

Eine Nahrungsmittelunverträglichkeit löst häufig ein Darmproblem aus. Hierbei kommt es zu einer Darmdurchlässigkeit, dem Leaky Gut Syndrom das durch den Lebensmittelfarbstoff (Tartrazine E 102) und Pflanzenschutzmittel (Herbizide) verursacht wird und somit zu Autoimmunerkrankung, Hyperaktivität, ADHS und psychischen Störungen führt. Lesen sie auch: Darmproblem: Leaky Gut Syndrom, Tartrazine E102, Herbizide

Darmproblem: Nahrungsmittelunverträglichkeit durch Darmdurchlässigkeit

In unseren Praxen kommt es zu einem rasanten Anstieg von unklaren Krankheitsbildern und Symptomen, die nicht mehr im klassischen Sinn, wie noch vor ca. 20 Jahren, einzuordnen sind. Trotz der zahlreichen, uns zur Verfügung stehenden sehr guten Diagnostikverfahren kommen viele betroffene Patienten mit ihren Beschwerden (wie z.B. einer Nahrungsmittelunverträglichkeit oder einem Darmproblem) nicht mehr weiter, vielfach kommt es auch zu einer Resignation der Betroffenen.

In diesem Zusammenhang ist auffällig, dass es in unserer Gesellschaft zu einer Häufigkeit von entzündlichen Darmerkrankungen, verbunden mit Verdauungsproblemen kommt. Selbst bei Kindern nehmen Nahrungsmittelunverträglichkeiten, Hyperaktivität oder ADHS zu. Vielfach äußern sich die Beschwerden bei Kindern über unklare Bauchbeschwerden, Darmprobleme, Kopfschmerzen, Appetitlosigkeit, Heißhungerattacken und evtl. Hautirritationen oder Müdigkeit. In vielen Fällen kommt es auch zu Leistungs-und oder Konzentrationsproblemen in der Schule bis hin zu psychischen Störungen.

Lebensmittelallergien haben in den vergangenen Jahren um über 45% zugenommen, verbunden mit entzündlichen Darmerkrankungen und einer Störung der intestinalen Permeabilität (Darmdurchlässigkeit der Dünndarmwand). Auch schon früher gab es das Krankheitsbild einer Nahrungsmittelunverträglichkeit auf bestimmte Lebensmittel (Laktose, Fruktose, Gluten, etc.). Der Betroffene selbst vermied das entsprechende Nahrungsmittel und damit waren in der Regel die Beschwerden besser.

Für die Ursachen des LEAKY-GUT-SYNDROMS (Darmdurchlässigkeit der Dünndarmwand) und des gehäuften Auftretens von Nahrungsmittelunverträglichkeiten bis hin zu entzündlichen Darmerkrankungen werden u.a. Herbizide (Pflanzenschutzmittel), Tartrazine (E102-Farbstoff) verantwortlich gemacht, um nur einige Auslöser zu nennen. Siehe auch TARTRAZINE: Yellow Poison? (Verlinkung zum Paper.pdf) (Identifying the negative health effects of tatrazine on the human body) RAHEL RÜTHER and HELENE WESTERBY -University College of Maastricht UCM 2014.

Unabhängige Untersuchungen zeigten den Zusammenhang zwischen einer erhöhten DARMDURCH- LÄSSIGKEIT, Allergien oder Autoimmunerkrankungen, Diabetes Typ 1, Zöliakie, Multiple Sklerose, um nur einige zu nennen. In diesem Zusammenhang konnte nachgewiesen werden, dass beide Krankheiten, die Zöliakie und Typ-1 Diabetes, die gleiche HLA-DQ -Sequenz aufweisen (Quelle: Ann NY Acad.Sci.2009 May).

Damit es nicht zu einem Darmproblem kommt muss der Darm seine Aufgaben als Barriere zwischen Körper und Umwelt aufrecht erhalten und somit ff. Voraussetzungen vorhanden sein:

  1. ausreichende bakterielle Besiedlung des Dünn und Dickdarmes
  2. ausreichende, schleimproduzierende spezielle Zellen (Mucosaschleimzellen)
  3. intaktes Darmimmunsystem (sekretorisches Immunglobulin A)
  4. intakte Dünn-Dickdarm-Schleimhaut

 

Wird diese Barriere (intestinale Darmepithelschicht) gestört oder chemisch verändert durch z.B. Tartrazine (E-102) oder Pflanzenschutzmittel (Glyphosat) kann es zu einer Störung der intestinalen Bakterienflora im Dünndarm (Lactobacillus, Bifidobakterium, Enterokokkus faecalis) kommen. (Dr. M. Krüger/Universität Leipzig – Glyphosatwirkung auf die intestinale Mikroflora)

Kommt es zu einer Erhöhung und damit verbundenen Darmdurchlässigkeit der Darmepithelschicht spricht man von einem LEAKY-GUT-SYNDROM. Wie in dem Artikel von R. Rüther und H. Westerby beschrieben, können psychischer und physischer Stress die Darmdurchlässigkeit der Darmepithelschicht erhöhen. Durch diese Stresshormone kommt es zu einer Ödembildung der Darmschleimhaut, sie quillt sozusagen auf und es kommt zu einer gesteigerten Darmdurchlässigkeit, dem LEAKY-GUT-SYNDROM.

Infolge dieser Barrierestörung kommt es zu einer unkontrollierten Entzündung im Darm mit zahlreichen Auswirkungen auf den menschlichen Organismus, wie z.B. Darmproblem, Entzündungsbereitschaft, Schlafstörungen, Panik/Zwangsattacken, psychische Störungen, Hyperaktivität, Heißhunger.

Für die Untersuchung der Darmschleimhaut sind verschiedene, spezielle Untersuchungen möglich, die es ermöglichen, den Zustand der Darmepithelschicht auf Darmdurchlässigkeit zu untersuchen.